Hyundai präsentiert NEXO und ARGE HyWest am Fronius SOLH2UB in Thalheim bei Wels

Hyundai präsentiert den neuen NEXO und die ARGE HyWest im Zuge der Eröffnung der ersten innerbetrieblichen, grünen Wasserstoffbetankungsanlage SOLH2UB  bei Fronius in Thalheim bei Wels.

Für Hyundai Österreich war – nach dem gelungenen Rollout Start am 5. Oktober 2018 am Green Energy Center Europe in Innsbruck – der Fronius Standort Thalheim bei Wels ein weiterer perfekter Ort für die Präsentation des pionierhaften Hyundai NEXO. Dieses Wasserstoff­ Elektrofahrzeug ist der Nachfolger des Hyundai ix35 FCEV, dem weltweit ersten in Serie produzierten Fahrzeug dieser Art, von dem in Österreich 17 Fahrzeuge von so genannten ,Friendly Usern” betrieben werden.
„Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Sektorenkopplung, also die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Mobilität. Zu diesem Zweck arbeitet Fronius auch an Lösungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, hergestellt mit überschüssiger Sonnenenergie aus Photovoltaik-Anlagen. Mit der SOLH2UB Betankungsanlage in Thalheim bei Wels zeigt Fronius jetzt, dass dieses Konzept tadellos funktioniert”, sagt Thomas Rührlinger, Business Development Hydrogen Solutions, Fronius International GmbH.
„Mit dem Rollout des ix35 FCEV hat Hyundai wichtige Pionierarbeit zum Bau der Brücke in eine grüne Mobilitätszukunft geleistet. Wir sind mit der Wasserstofftechnologie aber noch lange nicht bei einem Vertriebsszenario für ein Massenprodukt angekommen. Deshalb haben wir für einen systematischen Rollout zuletzt auch unsere Wasserstoff-Kompetenzen im Green Energy Center Europe in Innsbruck gebündelt und HyWest gegründet. Mit dieser Arbeitsgemeinschaft werden wir auch den NEXO gezielt nur an Friendly User – mit direktem oder indirektem Wasserstoffbezug – im Rahmen der Wasserstoff Familien bedienen. Zusammen mit der Fronius Wasserstoff-Betankungsanlage ergeben sich für uns weitere wichtige Perspektiven für die Markteinführung unserer pionierhaften Wasserstoff-Mobilitätsprodukte” sagt Mag. Roland Punzengruber, Geschäftsführer von Hyundai Österreich.
„Das Green Energy Center Europe steht für den Bau der Brücke in eine grüne Energiezukunft und wurde mit der Inbetriebnahme des Wasserstoff Autobahnabschnittes von München nach Verona eröffnet. Seither hat es sich im Schnittpunkt der europäischen Wasserstoffautobahnen u.a. auch zum Epizentrum in der Verbreitung der ersten Wasserstoff Serienautos von Hyundai etabliert. Der NEXO ist das Königsprodukt der Wasserstofftechnologie, definiert ein neues Mobilitätsdienstleistungsniveau und belebt damit den Technologie- und Markenwettbewerb. Das wiederum führt für den Kunden zu leistbaren Preisen. Den Beweis dafür liefert Hyundai mit dem Preis des NEXO, der bereits mit der zweiten Serie konkurrenzfähig zu allen anderen vergleichbaren Produkten geworden ist. Hyundai kann – als einziger Automobilkonzern der Welt – alle grünen Fahrzeugkategorien für den Bau der grünen Brücke liefern. In Verbindung mit der Fronius-Solar-Produktserie können wir mit der Arbeitsgemeinschaft HyWest die Brücke zur energieautonomen Mobilität weiter aufbauen” sagt Dr. Ernst Fleischhacker, CEO von FEN Systems, Gründer des Green Energy Centers Europe und der ARGE HyWest.
In einem nächsten Schritt wird Hyundai auch Fuel Cell Electric Trucks und Busse für den Schwerverkehr in der Schweiz, Österreich und Norwegen auf den Markt bringen. Das kündigte Sung Jin Kirn, der Verantwortliche für Truck &  Bus Soles von Hyundai  Motors in Europa  jüngst im Rahmen der HyWest Präsentation in Innsbruck an.
„Damit bekommen wir in Verbindung mit der großtechnischen Elektrolysetechnologie für die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus dem EU Projekt Demo4Grid bei MPREIS  und der kleintechnischen Solartechnologie azs dem SOLH2UB  von Fronius  auch für Logistikzentren konkrete Wasserstoff-Mobilitätstechnologien in die Hand, die wir mit den im HyWest gebündelten Kompetenzen in ganz konkrete Projekte für Gewerbe- und Industriebetriebe einbringen können, um diese letztlich auch in eine energieautonome Mobilitätszukunft zu führen” ergänzt Dr. Ernst Fleischhacker.